Wirtschaft

Die Bioenergie ist ein Wirtschafts- und Konjunkturmotor. Aufgrund ihrer komplexen, aber regional strukturierten Fertigungstiefe erzeugt sie eine hohe Wertschöpfung, die im eigenen Land bleibt - das Geld bleibt in der Region.

Vom Waldarbeiter und Landwirt über Transport- und Logistikunternehmen bis hin zum Maschinen- und Anlagenbau, den Planungsbüros und natürlich den Energieerzeugern – sie alle profitieren von der energetischen Biomassenutzung. Ihr Einkommen wiederum erhöht die Kaufkraft vor allem in den ländlichen Räumen und schafft Perspektiven in strukturschwachen Regionen.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geht für das Jahr 2020 von 2,27 Mrd. Euro aus, die in neue Anlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung aus Biomasse (inkl. Biogas und andere biogene Energieträger) investiert wurden - ein Zuwachs von 0,66 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr. Damit konnten aufgrund ihrer langen Wertschöpfungskette gut 8,07 Mrd. Euro an wirtschaftlichen Impulsen durch die Biomassenutzung für Wärme und Strom initiiert werden.

In 2019 waren rund 112.100 Personen im Bioenergiesektor beschäftigt (BMWi 2020). Somit sind im Bioenergiesektor mit mehr als einem Drittel aller Beschäftigten im Erneuerbaren Bereich mehr Personen beschäftigt als in der Atomwirtschaft und Kohleindustrie zusammen.

Quelle: BMWi

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Regionale Wertschöpfung dank Bioenergie
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