Klima

Die Bundesregierung strebt bis zum Jahr 2030 eine Minderung des Treibhausgasausstoßes um 65 Prozent gegenüber dem Emissionsniveau von 1990 an. Bis 2040 sollen 88 Prozent Emissionsminderung und in 2045 Klimaneutralität erreicht sein. 2020 konnte auch durch Corona-bedingte wirtschaftliche Rückgänge eine Emissionsminderung von 41 Prozent erreicht werden. Jedoch stiegen die Emissionen in 2021 nach vorläufigen Abschätzungen aufgrund der wirtschaftlichen Erholung wieder an.

Die energetische Nutzung von Biomasse ist klimaneutral. Bei der Verbrennung von Holz wird Kohlendioxid freigesetzt, das anderenfalls auch bei der natürlichen Verrottung im Wald emittiert, und das zuvor von den Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. Zeitgleich nachwachsende Biomasse nimmt dieses CO2 bei der Photosynthese wieder auf. Wächst mehr Biomasse nach als energetisch genutzt wird, bleibt die CO2-Bilanz insgesamt positiv.

Die Strom- und Wärmeerzeugung aus Holz basiert in Deutschland zu erheblichen Teilen auf Rest- und Abfallhölzern, d.h. solchen Biomassen, die zum Beispiel bei der stofflichen Verarbeitung der Biomasse als Reststoff oder am Ende ihres Produktlebens als Abfall übrigbleiben und keine weitere Verwendungsmöglichkeit haben.

Durch die Nutzung biogener Energieträger werden fossile Energieträger wie Kohle und Erdgas ersetzt und damit auch die mit ihrer Nutzung verbundenen CO2-Emissionen vermieden.

So konnten im Jahr 2020 gut 61,7 Mio. Tonnen CO2 durch die Nutzung von Biomasse im Strom- und Wärmemarkt vermieden werden.

Quelle: AGEE-Stat am Umweltbundesamt

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Holzenergie ist CO2-neutral
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