Nachhaltigkeit in der Holzenergie

25.10.2021

Gemeinsamer Appell an die Politik für aktiven Klimaschutz mit Wald und Holz

Der Wald als „Grüne Lunge“ und Holz als nachwachsender Rohstoff mit einer hervorragenden Ökobilanz sind unverzichtbar für den Klimaschutz. Ohne den Beitrag der Wälder und der Holzverwendung würden die Treibhausgasemissionen Deutschlands um 14 Prozent höher ausfallen. Nachhaltiges Bauen, Wohnen und Heizen mit heimischem Holz werden in den kommenden Jahren für den Wandel hin zur Klimaneutralität unverzichtbar. Der #AppellWaldHolz richtet sich mit gemeinsamen Forderungen an die Verhandlungsparteien, um Weichen für aktiven Klimaschutz mit Wald und Holz zu stellen.

14.07.2021

Kurzposition des Fachverband Holzenergie zum Entwurf der EU-Kommission für eine Überarbeitung der Erneuerbare Energien-Richtlinie

Die EU hat im Rahmen des Green Deal beschlossen, ihre Klimaziele für das Jahr 2030 deutlich zu steigern und eine Netto-Treibhausgasreduktion von 55 % gegenüber 1990 anzustreben. Der Fachverband Holzenergie (FVH) begrüßt den Schritt für ambitionierteren Klimaschutz ausdrücklich. Die Holzenergie ist unverzichtbarer Bestandteil für die Abkehr von fossilen Energieträgern, die Reduktion von Treibhausgasemissionen, die Erreichung von Treibhausgasneutralität sowie den Übergang zu einer kreislaufbasierten Bioökonomie. Aktuell stellt feste Biomasse allein im Wärme- und Kältebereich rund zwei Drittel der erneuerbaren Energien und der daraus resultierenden Treibhausgas (THG)-Einsparung in Deutschland bereit.

04.07.2017

Stellungnahme des FVH zur RED II - Artikel 26 ff.

Der energetischen Nutzung von Biomasse erwächst eine besondere Verantwortung, sicherzustellen, dass die Bereitstellung und Nutzung biogener Rohstoffe nachhaltig erfolgt und einen signifikanten Beitrag zur Minderung von Treibhausgasemissionen leistet, negative Folgen für Mensch und Umwelt minimiert werden und einen positiven Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ländlicher Räume leisten. Der Fachverband Holzenergie im BBE (FVH) begrüßt daher die Vorschläge der EU Kommission, europaweit einheitliche Standards zur Gewährleistung einer nachhaltigen Biomassenutzung im Energiesektor einzuführen.

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30.09.2016

Stellungnahme zum Entwurf des Klimaschutzplans 2050

Der FVH kann sowohl die fast vollständige Fokussierung auf den Einsatz von Strom im Wärme- und Verkehrssektor als auch die vollständige Ablehnung der energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe nicht nachvollziehen. Die Bioenergie leistet bereits heute einen signifikanten Beitrag zur Dekarbonisierung des Energiesystems. Unter der Berücksichtigung von ambitionierten Nachhaltigkeitskriterien kann dieser weiter ausgebaut werden. Die Annahme, dass neben der vollständigen Einsparung der heutigen THG-Emissionen im Energiesektor durch Effizienzmaßnahmen und Elektrifizierung zusätzlich auch der heutige Beitrag der Bioenergie klimaneutral ersetzt werden kann, ist nicht gerechtfertigt.

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