19.10.2017

Programm zur Förderung Erneuerbarer Wärme wird umgestellt

Zum 1. Januar 2018 wird das Antragsverfahren im MAP vereinheitlicht und auf ein zweistufiges Verfahren umgestellt. Das bedeutet, dass zukünftig die Förderanträge vor der Beauftragung der Maßnahme beim BAFA eingereicht werden müssen – unabhängig davon, ob es sich um eine Basis- oder eine Innovationsförderung handelt. Die entsprechenden Formulare sollen ab Mitte Dezember bei der BAFA zur Verfügung stehen.

Gemeinsam mit den Branchenverbänden für erneuerbare Wärme unter dem Dach des BEE hat sich der Fachverband Holzenergie im BBE für eine Übergangsregelung eingesetzt, die es Hausbesitzern ermöglicht, auch dann eine Förderung zu erhalten, wenn die in diesem Jahr beauftrage Anlage erst in 2018 in Betrieb gehen kann. Die Übergangsregelung wurde notwendig, um auch denjenigen Hausbesitzern eine Förderung zu ermöglichen, denen eine Antragstellung erst nach der vom BMWi angekündigten Verfahrensumstellung im August möglich war. Diese drohten bei der Förderung „leer auszugehen“. Mit der gefundenen Lösung können nun alle Hausbesitzer, die noch in diesem Jahr eine Erneuerbare Heizung beauftragen und in Betrieb nehmen, bis zu neun Monate (maximal bis zum 30.09.2018) nach der Inbetriebnahme eine Basisförderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen, soweit die technischen Anforderungen erfüllt sind. Dies gilt auch, wenn die Anlage erst 2018 im Betrieb genommen wird.

An den Fördersätzen und den technischen Anforderungen des MAP ändert sich nichts.

Das Formular zur Erklärung der Inanspruchnahme der Übergangsregelung im Jahr 2018 kann hier abgerufen werden.


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